Betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten für eine ökonomische und erfolgsorientierte Unternehmensstrategie bedeutet die bedarfsorientierte Umsatzfinanzierung für mehr Liquidität

Liquidität · Wachstum · Sicherheit

Betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten für eine ökonomische und erfolgsorientierte Unternehmensstrategie bedeutet die bedarfsorientierte Umsatzfinanzierung für mehr Liquidität und Sicherheit. Direkter Liquiditätszufluss gewährt disponierbare Finanzabläufe bei geringer Kostenbelastung. Viele Insider der gesamten Dentalbranche jammern. Schleppende Zahlungseingänge entgegen jeglicher Vereinbarung führen unliebsame Ereignisse nach sich:

  • Hohe Kostenbelastung durch Überziehungszinsen
  • Unwirtschaftliche Dispositionen der Verbindlichkeiten
  • Weniger Skontoerträge mangels Liquidität
  • Verspätete Valutierungen führen zur Ertragsminderung
  • Höherer Aufwand in der Forderungsverwaltung
  • Geldverkehrskosten erhöhen den Kostendeckungsbeitrag

Wohin man auch in die Dentallandschaft blickt: Die Zahlungsmoral einer Vielzahl von Patienten hat sich merklich zum Nachteil verändert. Kreditlinien weit über die zugestandenen hinaus mehren sich, – bis hin zum Totalausfall. Nicht wenige Zahnärzte können ein Lied hiervon singen. Ein gesicherter, vor Behandlungsbeginn festgelegter Zahlungsfluss ist in vielen Praxen meist nicht ausreichend sichergestellt.

Verändertes Zahlungsverhalten am gesamten Markt

Grund genug, dass ein hoher Teil der Zahnarztkunden der Labors auch ihrerseits die laufenden, monatlichen Sammelaufstellungen erst deutlich später begleichen als die Liefer- und Zahlungsbedingungen nach den AGB vorsehen. Hier werden aus Wochen nicht selten Monate, die das Labor aus der „Portokasse“ oder dem Dispositionskredit vorfinanzieren muss.

Die verspätete Begleichung längst überfälliger Rechnungen ist zum Trend geworden und wird von vielen Mitbewerbern des Labormarktes als akzeptables und legitimes Mittel zur Neukundengewinnung bewusst eingesetzt. Die der Praxis hierdurch entstehenden geldwerten Vorteile sind entgegen manch anderer Praktiken als legal zu bezeichnen.

Ein ausreichendes Budget oder/und eine kluge Finanzpolitik braucht das Labor schon, um es sich erlauben zu können, auf Zahlungseingänge Monate zu warten. Aufwendige Arbeiten, bei denen hoher Material- und Personalkostenaufwand bestehen, werden z.B. Anfang März ausgeliefert und erst im Sommer oder noch später bezahlt. Die Vorlaufkosten sind enorm und verschlechtern die betrieblich-wirtschaftliche Situation spürbar.

Die erwähnte kluge Finanzpolitik zeigt sich gerade heute im Zuge des verschärften Ratings durch die Zusammenarbeit mit nicht nur einer Bank, um somit der übermächtigen Alleinherrschaft der Banken und deren wechselnder Kreditgesinnungspolitik nicht ausgeliefert zu sein. Hier bieten sich als sinnvolle Ergänzung oder Erweiterung Finanzdienstleister mit „dentalem Zuschnitt“ an, die sinnvoller Weise die Eigenheiten und Empfindlichkeiten der Branche verstehen und beherrschen.

Das klassische Factoring ist ein sogenannter Forderungsverkauf, bei dem das Labor seine Sammelrechnungen an das Factorunternehmen verkauft. Dieses ist mit dem Ankauf neuer Forderungsinhaber, an den die Zahnärzte die Rechnungen begleichen.

Der Ankauf erfolgt über eine Abschlagszahlung von 70% bis 90% der Rechnungssummen. Die Restauszahlung wird nach Zahlungseingang der Forderungen im Zuge der nächsten Abrechnung vorgenommen.

Im Allgemeinen setzen Factorunternehmen die Andienung der gesamten Umsätze des Labors für mehrere Vertragslaufjahre voraus. Hat ein Labor in seiner Kundschaft „nur“ ein Drittel sogenannte Schlechtzahler, wird dennoch der gesamte Umsatz eingefordert und mit den üblichen Gebühren von etwa 1,5% bis 2,5% (plus Zinsen) abgerechnet. Selbst die gelobten Schnellzahler bleiben i.d.R. hiervon nicht ausgenommen.

Umsatzfinanzierung nach Bedarfsprofil des Labors

Neben dem Forderungsverkauf bietet sich als weitere Möglichkeit die sogenannte „Bedarfsorientierte Umsatzfinanzierung“, bei der, wie die Bezeichnung vermuten lässt, nur jene Zahnarztkunden abgerechnet werden, die in das Bedarfsprofil des Labors aufgrund eines längeren Zahlungszieles passen. Im Rahmen dieses Liquiditätsprogramms bleiben also alle Zahnärzte mit einem kürzeren Zahlungsziel in der üblichen Laborverwaltung und nur jene mit langen Außenständen werden in direkte Liquidität gewandelt und Seitens einer Abrechnungsstelle abgerechnet. Die hieraus resultierenden Ersparnisse können je nach Kundenstruktur durchaus 50% und mehr der Abrechnungsgebühren erreichen.

Bei der Umsatzfinanzierung werden die Forderungen nicht verkauft, sondern abgetreten und über eine Bank, die einen Finanzierungsrahmen zur Verfügung stellt, vorfinanziert. Da das Konto auf den Namen des Labor lautet, zahlen die Zahnarztkunden also nach wie vor an das Labor und nicht an Dritte.

Die Auszahlung erfolgt zu 100% der eingereichten Sammelaufstellungen unter Abzug der Gebühren, die eine Ausfallversicherungsprämie beinhaltet. Diese Ausfallversicherung ist für das Labor ein Schutz vor evtl. Zahlungsunfähigkeit und sichert gleichzeitig das Neukundengeschäft. Sicherlich ist die Zahnärzteschaft durchweg als seriös und solide einzustufen, doch auch hier trifft man auf schwarze Schafe, die bei Zahlungsunfähigkeit dem liefernden Labor mehr als nur Kopfschmerzen bereiten können. Somit ist als Präventivmaßnahme die Rückendeckung für den Fall der Fälle als eine kluge Aufwendung zu sehen.

Betriebswirtschaftliche und ökonomisch sinnvolle Ergebnisse

Die Zinsaufwendungen halten sich bei den meisten Liquiditäts-Beschaffungsprogrammen in üblicher Größe eines Kontokorrentkredites. Hinzu kommen die Gebühren, die neben der  Leistungen der Forderungsverwaltung auch die des Ausfallschutzes beinhalten. Eine Kompensation der Kosten ist durch die deutlich gestiegene Liquiditätslage denkbar und darstellbar. Hier bieten sich bessere Lieferantenkonditionen durch größere Mengen und Bankeinzug realitätsnah an. Weiterhin dürfte das Thema Überziehungszinsen, die derzeit mit durchaus 16% und mehr notieren, der Vergangenheit angehören, da die laufenden Abrechnungen innerhalb weniger Tage auf dem Hausbankkonto gutgeschrieben werden.

Letztlich, wenn auch nicht weniger wichtig, ist der klare Kopf, das gute Gefühl „im Bauch“. Wissen, wann die erwirtschafteten Umsätze eingehen; die Beruhigung, nicht übers Wochenende an die „Bittgespräche“ der nächsten Woche zwecks Zahlung überfälliger Rechnungen denken zu müssen.

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